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PERSIS EISENBEIS

M a l e r e i - B e r l i n

 

Werkschau

 

 

A u s s t e l l u n g s t e r m i n

27.09.2018 - 30.09.2018

mit

auf der

(Flughafen Tempelhof - Hangar 4)

Rede von Dorothee Bauerle-Willert

Liebe Persis Eisenbeis, lieber Karsten Kusch, lieber Herr Tammen,

herzlichen Dank für die Einladung heute Abend zu der schönen Ausstellung zu sprechen, eine Ausstellung, die – auf den ersten Blick – zwei ganz unterschiedliche künstlerische Haltungen zusammenbringt, so als ob zwei offene Enden sich berührten.

Wie Traumgesichte erscheinen die Bilder von Persis Eisenbeis und tatsächlich hat ihre Malerei viel mit Geschehenlassen, mit der Unwillkürlichkeit von Erinnerung und Traum zu tun. Jeder Traum hat einen Punkt, an dem er unergründlich ist, ist ein Verbindungsglied zum Unbekannten. Der Traum ist der Brennpunkt des subjektiven Universums und doch steht er in engstem Zusammenhang mit der schöpferischen Potenz, die das Unsagbare sagbar macht.

In Persis Eisenbeis werden irrlichternd die Fragen nach Grenzverläufen und Übertritten zwischen Illusion und Realität gestellt, sie sind Bild und Rätsel zugleich. Mit Witz, Phantasie und Weisheit, abgründig und hochfliegend variieren diese Gemälde die Bewegung zwischen den Polen, das Ineinander unterschiedlicher dramatischer Räume, sie eröffnen ein irritierendes Wechselspiel von ferner Nähe, naher Ferne, von Zeiten und Räumen. Harmlos sind diese Bilder nie – sie stellen meist junge Mädchen in das Bildzentrum, Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenwerden, in einem Transitorium. Sie können mit seltsamen Objekten hantieren oder in der Gesellschaft, in wundersamer Verwandtschaft mit Tieren kommunizieren. Es ist als ob unzensierte Botschaften aus dem Unterbewusstsein auftauchen, die dann im malerischen Prozess verwandelt Form werden. Wir sind eingeladen in ein freischwebendes von erotischen Energien durchsetztes Feld, wo die Gesetze der Vernunft scheinbar außer Kraft gesetzt sind. Die merkwürdige Faszination, die verführerische Kraft dieser Bilder parodiert, verrückt den Sinn und lockt uns ins Spiel. In die Schönheit mengt sich Bedrohliches – so wie in jedem Märchen das Grauen und Versöhnung balanciert werden. Wir sind im Schatten junger Mädchenblüte, wie der zweite Band von Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit heißt und oft sind diese jungen Mädchen, fremd und vertraut wie jede Kindheit, tief eingebettet in das Interieur, das zum Futteral der Figuren wird. Es sind oft kostbare Räume und zugleich Orte des Unheimlichen, ausgestattet mit üppigen Polstermöbeln, mit ornamentalen Tapeten, die sich hinter der Szene aufspannen. Der Bildgrund, das Ornament gibt ein sich meist wiederholendes, oft abstraktes oder abstrahiertes Muster, ist gemalte Mathematik, ein Spiel mit Form und Rhythmus, oft symbolisch, doch ohne eindeutige narrativer Funktion. Wiederholung kennzeichnet auch den Traum und die Erinnerung – etwas wiederholt sich, wird wieder heraufgeholt, hervorgeholt aus den Tiefen des Gedächtnisses, und es ist ja nicht steuerbar, kontrollierbar, was wir träumen, was uns in der Erinnerung zufällt. Es sind verwandelnde Kräfte und Mächte – wie die Imagination, die über das Faktische ausschweift. Genau dies ist auch die Gabe der Kunst, die weit über die Wiedergabe, die Abspiegelung der Welt hinausreicht. Was das Bild zeigt, was diese Bilder hier zeigen, sind Möglichkeitsfelder. Die Kunst öffnet einen Raum, der im Geschehen der Ent- und Verbergung ein anderes Verstehen erst ermöglicht. Diese Auffassung einer ursprünglichen Gabe in der Malerei impliziert bereits, dass das Kunstwerk keine bloße Wiederholung eines Außen ist. Das Außen und das Bild treten in ein komplexes Verhältnis.
Das Ornament, das Persis Eisenbeis als Fond einsetzt, ist zudem der ältesten Kunstformen der Menschheit, Ornamente holen – wie der Traum - die Menschen tief in der Erinnerung ab. Zugleich weist das Ornament auf den Ursprung der Abstraktion, der hier wagemutig gegen den Realismus der Figur gesetzt ist und sich doch eigentümlich selbstverständlich mit ihm verwebt – und es ist als ob das Mostrare/Zeigen, das im Wort Muster steckt, zu einem Sich-Zeigen des Prozesses des Sehens wird. In letzter Zeit öffnen sich die Interieurs zum Landschaftsraum, in dem sich ebenso geheimnisvolle Szenerien und Begegnungen abspielen. Persis Eisenbeis Verwandlung des Gesehenen, Geträumten, Imaginierten in Malerei macht das Verborgene in einem anderen Sinn ansichtig, weist auf die Geheimnisstruktur aller Dinge. Wir sind wie Alice im Wunderland, konfrontiert mit Paradoxa des Sinns, mit gefährlichen, einsamen Spielen. Diese Bilder dirigieren und transformieren das kollektiv Imaginäre und entziehen/verrücken fortwährend die Grenzen zwischen Realität und Phantasie. Es sind entgrenzende Schilderungen, die die Rätsel nie lösen, ein Verweis auf den Freiraum/Spielraum, der für die Kunst wesentlich ist.

In ihrer Malerei erkundet Persis Eisenbeis ganz frei und neu das uralte, vertrackte Verhältnis zwischen Vorbild und Bild, zwischen Mimesis und Schöpfung.

Und wie in weitem Bogen geht es auch in den so anderen Arbeiten von Karsten Kusch um das Spiel und Widerspiel zwischen dem Gesehenen und seiner zeichnerischen Wiedergabe. Der geschlossenen, opaken enigmatischen Malerei stehen hier in der Galerie Tammen die oft offenen, zeichnerisch akzentuierten, meist menschenleeren Bildräume gegenüber.

Die Verwandlungen des urbanen Raums sind Thema und Fokus der Zeichnungen von Karsten Kusch. Es sind Zwischenreiche zwischen Leerraum und Konstruktivität. Im prägnanten zeichnerischen Strich jedoch wird auch der nicht definierte Ort des Bildes, das Weiß des Blattes aktiviert und zu einem aktiven Mitspieler des Bildgeschehens. Der Bildgrund verändert sich selbst in seiner Farbigkeit durch die prägnant gesetzte farbige Linie. Die Zeichnung, die direkte spontane Bildhandlung, ist ein Energon, das immer auch die Energie des Zeichners mitschwingen lässt und der Impuls für die künstlerischen Arbeit von Karsten Kusch, und dies auch in seinen großen malerischeren Leinwänden mit ihrer wagemutigen Farbigkeit, die das Bekannte in ein anders-sehen, neu-sehen überführt.
Seit der Renaissance, die mit dem Begriff des disegno den kunstwissenschaftlichen Terminus ausformulierte, umreißt Zeichnung ein zweifaches Ansinnen an die Kunst und markiert damit auch das Spannungsfeld, in das sich unser Begriff von Kunst einordnet. Das lateinische Wort 'designatio' umfasst das Bedeutungsfeld von Bezeichnung, Begrenzung, Anordnung, Ernennung. Im italienischen 'disegno' tritt die Lesart 'räumliche Abgrenzung' zusammen mit der des Plans in den Vordergrund und bezeichnet so ein Konkretes und zugleich ein Geistiges. Die Zeichnung soll also etwas aus der Vielzahl der Erscheinungen auswählen und in eine neue räumliche Ordnung einfügen. Zugleich aber soll die Zeichnung etwas greifbar machen, was sich der Sichtbarkeit entzieht. Neben das neue (oder wiederbelebte) Gebot der Naturnachahmung (das das Gebot der Richtigkeit enthielt) stellt sich so das Gebot der Naturüberwindung. Aus der Einbildungskraft des Künstlers hervorgehend, verwandelt sie die Erscheinungen, bringt Neues, noch nicht Realisiertes, also eine Idee, zur Anschauung. Disegno ist nicht nur das, was der Künstler entdeckt und nachbildet, sondern das was er entwirft. In dieser neuen Auffassung wird das künstlerische Schaffen selbst problematisiert. Denn einerseits verlagert sie den Gegenstand der Kunst in die Außenwelt und manifestiert dadurch dessen Objekthaftigkeit, andererseits macht sie den Künstler erst zum Subjekt des künstlerischen Prozesses - und legt damit eine Distanz zwischen beide Pole. Diese beiden Pole, die Nachahmung und die Anverwandlung, die Individualität des Blickes, die Verwandlung des faktisch Gegebenen, z. B. im eigenwilligen Einsatz der Farbe, sind bei den Zeichnungen von Karsten Kusch immer in einem produktiven Dialog, Wir sehen Fixpunkte Wahrzeichen Berlins: die Siegessäule in mehrfacher Wiederholung, in je anderer Farbigkeit, Beleuchtung, Atmosphäre und andere Monumente. Mitunter treten Popelemente hinzu, wie das merkwürdig personifizierte Signet von Cosy Wash oder ein Dagobert Duck – moderne Mythen gleichsam, die das Bildgeschehen aufreißen. Auch die Wiederholung des gleichen Motivs in je andere Farbigkeit ist eine Strategie der Pop Art, Andy Warhol machte die Wiederholung banale Dinge oder von zeitgenössischen zu seinem Markenzeichen – auch eine listige Untersuchung des Sehens im Zeitalter der ubiquitären Reproduzierbarkeit, der den Begriff des Bildes affiziert.
In den Zeichnungen von Karsten Kusch wird in den sich perspektivisch ordnenden, energischen Linien, die auf das mitunter nur noch angedeutete Monument zuführen, vielleicht auch der Begriff des Denkmals selbst, das ja mit Musil gegen Aufmerksamkeit imprägniert zu sein scheint, diskutiert - und die Perspektive als symbolische Form, die Frage, welche Perspektiven wir auf die Welt haben, welche Projektionen und Verkürzungen wir ein- und vornehmen. Karsten Kusch zeigt Entwürfe, die die Welt nicht als unabhängiges Bild zeigen, sondern verwandeln. Damit und im Motiv der Wiederholung, im Motiv der Projektion kommunizieren die hier versammelten Arbeiten, reflektieren im Wechselspiel des Sehens Differenz und Relation.

Beide Künstler verbinden sich wie Anfang und Ende in der Erfahrung des Bedeutungsreichtums der Dinge der Welt, der sich in der Zeit entfaltende Fülle ihres Gegenstandes, die als Offenheit und Öffnung je andere und immer neue Horizonte und Perspektiven erreicht. Der Künstler nimmt auf, verdichtet den Reichtum der Welt, gibt ihn weiter: Die Kunst ist ein komplexes Geflecht, ein generöser Akt (in dem Gen und Genius steckt). Die Gabe der Schöpfung, die sich – in kreiselnder Bewegung - an das in uns wendet, was Gabe ist und nicht Errungenschaft. Die Phantasie, die Imaginationskraft des Künstlers findet ihr Echo in dem mit Phantasie begabten Betrachter – die Gabe der Phantasie ist die Brücke, die beide miteinander verbindet, die Zwischenräume des Wirkens auffächert und weitet.

Betreten Sie bitte diese Brücke.

Verdrängtes, Pathos und Ornament

Die 1969 geborene Künstlerin verbrachte ihre Schulzeit in der reformpädagogisch geprägten Summerhill Internatsschule in Leiston (Suffolk, England) sowie unter den avantgardistischen musikalischen Äußerungen solch bahnbrechender Bands wie Bauhaus, The Clash, Crass und Die Goldenen Zitronen. Das war der verwirrende Sound der Achtziger, geprägt durch Punk und melancholisch kaltblauen Synthie-Pop. Diesem Erbe verdankt die Ästhetik ihrer Bilder einiges. Man meint die Sounds zu hören. Ergebnis einer Jugendzeit mit Radio, Schallplatten, Musikkassetten, Filmen. In den entscheidenden Momenten spielt Musik, und wenn sie nicht spielt, dann kommt es einem so vor, als hörte man sie trotzdem.

Ihre Bilder haben viel mit „Geschehenlassen“ zu tun. "Ich habe mir nicht so viel dabei gedacht." Ja, kann es denn sein, dass eine Künstlerin solche Bilder malt, einfach so? Auf die Form komme es an. Aber ihre Bilder, kleine Poesien der Einsamkeit, der Gemeinsamkeit, des Lebens – die verarbeiten doch bestimmt ihre persönlichen Erfahrungen? "Ich bin mir nicht so klar darüber, welchen Anteil mein Gemütszustand daran hat", sagt sie. ‹ber Bilder denke sie nicht nach. Sie male sie bloß. "Die Fragen stellen sich, indem man etwas macht. Und macht man etwas, beantworten sie sich auch." Und dann taucht die Künstlerin wieder in ihre Bildbrunnen ein, tiefer und tiefer hinab. Verdrängtes, Pathos und Ornament, klar und perfekt ausformuliert, bilden einen speziellen Wirkmechanismus.
Eines muss man Persis Eisenbeis lassen: Sie weiß wie man einen Gang auf des Messers Schneide hinlegt. In ihren Bildwelten hausen Lakonie und Eigensinn, abgründiger Humor trifft auf ornamentale Untermalungen.
Persis Eisenbeis ist vorsichtig mit Worten, wenn es um ihre Arbeit geht. Sie ist sich sicher, Ihre Bilder finden sie, versuchen, durch sie hindurch zu dringen, „was nicht heißt, dass ich beim Malen meinen Kopf ausschalte“. Sie bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Andeutung und Eindeutigkeit. Die Serie „Gedankengang“ - das Gegenteil intelligenzbasierter Gefallsucht - ist ein farblich bestechender Mehrteiler und so etwas wie die emotional verdeckte Brutstation für all die Weltbehandlungen, die dann zwischen den Keilrahmen ausprobiert werden.
Mal setzt die Künstlerin geschmeidig an, mal scharf konturierend. Es gibt bei ihr die malerisch weich fließenden, im Nebulösen angesiedelten Bilder und die bissigen, kontrastreichen.
Häufig werden Begegnungen inszeniert zwischen hoffnungsvollen jungen Menschen und Tieren als ob sie über dunklen Wassern schweben. Unter ihnen ist Gefahr, dahinter zumindest ein Versprechen auf Rettung – durch das Ornamentale, welches sich als beruhigender, auffangender Hintergrund, durchaus auch als Kommentar zu den angedeuteten Grenzüberschreitungen zu erkennen gibt. Die Bildgewichtungen reizen auf vielschichtige Weise die Dynamik des Verschwisterten und Verschlungenen aus, während Persis Eisenbeis, auf Innerlichkeit bauend, aber nie sentimental (was das eigentliche Kunststück ist), zurückzukehren scheint zu Momenten ihrer frühesten Prägung.

Das Beste an diesen Bildern ist: sie sind nicht konfektioniert. Sie regen unsere Fantasie und Kreativität an.
Die Umgangsformen der Pubertierenden sind nicht die besten. Und wir wissen auch, woran es liegt: an den Märchen, an unbelehrbaren Schriftstellern, Künstlern, am Fernsehen, an Computerspielen, an popmusikalischem Aufruhr. Unzensierte Botschaften melden sich aus dem Unterbewussten zurück, kindlicher Sadismus darf aufglimmen. Leuchtet hier elterliche Schamesröte auf? Von wegen „Kinder brauchen Grenzen“ – diese Schablone politischer Korrektheit verwirft die Künstlerin zugunsten eines Plädoyers „grenzenloser Gedankenfreiheit“. Die Empörungswellen schlagen hoch, denn die kindliche Seele ist keineswegs rein und unschuldig, sondern von früh an gesättigt mit Aggressivität - oder sollten wir besser sagen: Vitalität?
Irritierend und famos zugleich, herausfordernd eben macht Persis Eisenbeis ihre Teenager zur Projektionsfläche des erwachsenen Autonomieideals. In diesem rousseauistischen Humus kann der kindliche Narzissmus prächtig gedeihen. Mit einer originellen Mischung aus Farbe und Spitzbüberei malt die Künstlerin an gegen die Tugendwächter. Sogar gegenüber Tieren wirkt die Macht des Bösen. Sie lässt es einem schwer werden ums Herz im Angesicht der Dahingeschiedenen. Die Schönheit dieser Bilder fordert Opfer.

Es gibt in ihren Bildern atemberaubende Einblicke: „Mädchen und Goldfisch“ - eine stille, zeitverlorene Welt für sich. „Die Kartenlegerin“, Schnittmenge für das Persönliche im Erwarteten. „Drei Jungs“ – geknüpft an die Frage: wo endet kindliche Freiheit und wo beginnt Normierung? „Die Jungfrau“ – Ironisierung des Marlboro-Cowboys, ein Bild ohne Scham in der Durchdringung von Gefühl und Politik.

In vielen Bildern tritt das Ornamentale wie ein geheimnisvoller Vorhang in Erscheinung, eine meditativ ausformulierte Motivverkettung, nachdenklich und kostbar zugleich, aufgespannt wie gigantische, farbenprächtige Schmetterlingsflügel. Persis Eisenbeis nutzt das Ornament als Ursprung der Abstraktion und setzt es klug gegen den Realismus der Figuren.
Spannend zu erleben, wie die Künstlerin unseren Blick schärft für die keineswegs nur inhaltslos dekorativen, sondern immer auch vielschichtig semantisch aufgeladenen Abstraktionen. Ob organische Linie oder Geometrie, „primitives“ Erbe oder eigener Entwurf – gewildert wird in allen Gefilden, die komplexe Kosmen versprechen.

Die Ambivalenz dieser Bilder ist bewundernswert. Das Komponierte, formal Strenge, wirkt immer auch leicht und intuitiv, wie Traumstaub. Erstaunlich, dass bei aller Präzision und hellwachen Differenzierung eine fließende Leichtigkeit bleibt, selbst wenn die Rätselhaftigkeit ins Bedrohliche umzuschlagen beginnt.

Christoph Tannert (Januar 2013)


Anmerkung

Sämtliche Zitate beziehen sich auf ein Gespräch zwischen Persis Eisenbeis und dem Autor, geführt am 17.01.2013.